NEUTRALISATION VON BAUSTELLENABWASSER

Betonarbeiten in Verbindung mit Grund-, Oberflächen- und Prozesswasser verursachen alkalisches Bauabwasser mit pH Werten bis 13 und mehr. Diese müssen im Sinne des Gewässerschutzgesetzes nach den Vorgaben der SIA 431 und der Gewässerschutzverordnung (GSchV) neutralisiert werden. Die meisten Kantone lassen heute nur noch CO2 als Neutralisationsmittel zu. Weiter ist heute, je nach Kanton, zwingend eine kontinuierliche Aufzeichnung der Abwasserdaten vorgeschrieben.


Alkalische Abwässer fallen aber auch in den unterschiedlichsten Industriebetrieben an. In der Regel entstehen sie durch Reinigungsarbeiten oder durch die Nutzung von Laugen in der Produktion. Auch verfahrensbedingte Kontakte mit Roh- oder Reststoffen können den pH-Wert im Abwasser wesentlich erhöhen.

Kohlendioxid (CO2) ist die erste Wahl für die Neutralisation von Abwasser. Für die Abwasserneutralisation mit Kohlendioxid wird zunächst ein passender Ort ausgewählt. Bei vielen Kunden können vorhandene Anlagenteile, wie ein kleines Becken, genutzt werden. Für die Dosierung und den Eintrag des Kohlendioxids liefert Messer die passende Hardware. Generell fallen die Anlagenkomponenten sehr kompakt aus; daher sind diese Neutralisationsanlagen auf allen Baustellen schnell und einfach einsetzbar. Selbstverständlich wird der Neutralisationsprozess permanent überwacht und dokumentiert.

Ebenso stellt Messer auch die bedarfsgerechte Versorgung mit Kohlendioxid sicher. Das Verfahren mit CO2 bietet viele Vorteile. Eine Übersäuerung, wie sie beim Gebrauch von Mineralsäuren wie Salz und Schwefelsäure häufig vorkommt, ist daher ausgeschlossen. Auch entfällt die Lagerung und das Handling mit den gefährlichen Säuren, was einen grossen Sicherheitsvorteil gleichkommt.

Ein wichtiger Vorteil von Kohlensäure gegenüber Mineralsäuren ist seine charakteristische, flache Neutralisationskurve. In Wasser gelöst wirkt Kohlendioxid als eine zweiwertige, schwache Säure. Das bedeutet, dass seine Wirkung abhängig vom pH-Wert ist. Die Salzfracht des Abwassers wird bei der Neutralisation mit Kohlendioxid nicht durch Chlorid, Sulfat, Phosphat oder Nitrat erhöht. Vorteilhaft sind auch der geringe Platz- und Personalbedarf und die günstigen Betriebskosten.


Weitere Informationen:

Messer Schweiz AG
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